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Treibholz ist mehr als Material. Es ist ein gewachsener Rohstoff mit Vergangenheit – gezeichnet von Wasser, Wind und Zeit. Die Natur hat daran gearbeitet: unregelmäßig, zufällig, präzise. Jeder Fund erzählt davon – durch Risse, Kanten, Verformungen, durch seine Haptik, sein Gewicht, seinen Geruch. Die Herkunft bleibt unbestimmt. Doch genau darin liegt sein Wert.

Bevor das Holz weiterverarbeitet wird, ruht es. Wochenlang, manchmal Monate. Ohne künstliche Trocknung, ohne Eingriffe. In dieser Phase stabilisiert sich das Material, verändert sich, spannt sich zurück. Erst wenn es ausbalanciert ist, beginnt die eigentliche Arbeit.

Der Prozess ist klar definiert: reinigen, thermisch behandeln, schützen. Die Wärmebehandlung erfolgt rein physikalisch – frei von Chemikalien. Danach wird das Holz mit einer natürlichen Wachslasur veredelt. Diese Schicht dient nicht der Glättung, sondern dem Erhalt: Sie macht das Holz langlebig, ohne seine Struktur zu verdecken. Die Oberfläche bleibt roh, offen, echt.

Die Gestaltung folgt keiner Vorlage. Sie beginnt nicht digital, sondern direkt am Objekt. Linien werden nicht gezeichnet, sondern freigelegt. Formen entstehen aus dem, was das Holz anbietet. Nichts wird hinzugefügt, nichts kaschiert. Das Ergebnis ist reduziert – auf das, was das Material selbst vorgibt. Kein Dekor, keine Effekte. Nur Klarheit.

Wellenkunst ist mehr als Dekoration – sie ist eine Haltung. Minimalistisch in der Form, konsequent im Design und bewusst zeitlos gedacht. Für Liebhaber klarer Ästhetik, die zeitlose Eleganz und modernes Design schätzen – und in reduzierter Gestaltung das Besondere erkennen.

Über Wellenkunst

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